Wichtige Informationen zur Realteilung:

Stand: Januar 2020

 

 

 

Was kann kurzfristig verkauft werden?

 

Kurzfristig veräußerbar wären die Börsebius Fonds (ggf.im Drittdepot). Falls Sie ein Depot bei der Baader Bank haben und von Ficon Börsebius regelmäßig Vermögensübersichten bekommen: Dort stehen die Börsebius Fonds (mit Kurs) und ABAB sowie Lenswista ohne Kurs. Die ABAG Aktien sind gleichwohl nicht wertlos. Siehe auch weiter unten zum Thema ABAG AG.

 

Sie haben praktisch drei Vermögenstöpfe

 

a) Die Börsebius Fonds – soweit noch vorhanden -                                                                                                                                           

 

b) Die übertragenen Aktien, darunter ABAG AG,  eben ohne Kurs, aber gleichwohl nicht wertlos. Bezüglich LensWista beachten Sie bitte, daß das Unternehmen mittlerweile leider Insolvenz angemeldet hat. Das haben wir Ihnen Ende April 2018 in einem gesonderten Schreiben mitgeteilt. Dort haben wir auch die Gründe der Insolvenz genannt. Bitte beachten Sie weiter unten, daß es zur LensWista auch steuerlich neue Informationen gibt.

 

c) Die Auszahlungsansprüche an den Club „alt“, zur Zeit noch gestundet. Es hat sich gezeigt, daß die Stundung jetzt schon angemessen war, weil einige mittelbare Beteiligungen (DEWB über ABAG AG sowie TTP/Triplan über ABAG AG sowie Bioenergy Healthcare GmbH über Bioenergy Capital AG) jetzt deutlich werthaltiger sind als zum Zeitpunkt der Stundung. Wir glauben auch, daß sich dieser Wert noch verbessern kann.  

 

Verkauf der Villa

 

Die Villa wurde Anfang des Jahres 2019 verkauft. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Website der ABAG Aktienmarkt Beteiligungs AG. www.abagag.de

 

Manche finden die Information auf der Seite der ABAG AG nicht. So geht’s:

Erst Hauptseite anklicken, dann Investor Relation, dann News (aus den Beteiligungen), dann sehen Sie die Meldung „Februar 2019“. Hier ist auch noch der Link: https://abagag.de/wp-content/uploads/2019/02/01_2019_Verkauf_KAU.pdf

 

Sie haben im Mai 2019 eine Auszahlung erhalten. Das ist zwar eine relativ geringe Summe, aber ein Anfang ist immerhin gemacht. Insgesamt flossen dem Club 1,30 Millionen Euro zu.

 

 

 

Wann fließt endlich eine Dividende bei der ABAG AG?

 

Auf der Website der ABAG Aktienmarkt Beteiligungs AG finden Sie jeweils aktuelle Informationen über den „Stand der Dinge“. Ich persönlich hoffe, daß möglichst bald eine Dividende fließen wird, sowohl für Sie als Aktionär als auch für mich, da ich solange auf ein Gehalt verzichte, bis die erste Dividende fließt (von einem Minijob abgesehen).

 

Wann gibt es denn endlich bei der ABAG AG eine Dividende? Das fragen sich und mich viele Gesellschafter. Zunächst einmal möchte ich bitte klarstellen, daß ich persönlich keine Dividende „versprochen“ habe. Es ist bislang immer davon die Rede gewesen, daß die ABAG baldmöglichst eine Dividende „anstrebt“. Das ist natürlich nur möglich, wenn die Gewinnsituation bei der ABAG AG eine Ausschüttung bilanziell erlaubt bzw. erst möglich macht.

 

Sie wissen auch, daß ich selbst jede Menge ABAG Aktien halte. Die stellen auch meine Altersvorsorge dar, ich habe also  – wie alle – ein elementares Interesse an einem letztendlich guten Verlauf der ABAG AG. Wir sitzen also tatsächlich im gleichen Boot.

 

 

Was macht die ABAG AG?

Positive Entwicklung in Teilbereichen 

 

Bitte berücksichtigen Sie bei der Position ABAG AG, daß sich – aufgrund einer im Jahr 2016 durchgeführten Kapitalberichtigung – die Stückzahl im Verhältnis 5 zu 8 reduziert hat. Sie haben jetzt also weniger Stücke als vorher. Die Kapitalberichtigung war bilanztechnisch erforderlich, um bei der ABAG AG die Dividendenfähigkeit generell herstellen zu können.

 

Zur Entwicklung der ABAG Aktienmarkt Beteiligungs AG kann niemand kompetenter Stellung nehmen, als der CEO der ABAG AG selbst, Herr Rolf Ackermann. Herr Ackermann, der meiner nach hervorragende Arbeit leistet, hat mir in meiner Eigenschaft als Liquidator und zur Weitergabe an Sie einen Brief geschrieben, den Sie bereits in einer meiner letzten Aussendungen erhalten haben.  

 

Im Ergebnis dieses Briefes kann also festgehalten werden, daß bei der ABAG AG einerseits unrentable Beteiligungen konsequent aufgegeben werden, anderseits aber werthaltige Beteiligungen zu guten Hoffnungen berechtigten. Dies gilt vor allem für die ABAG Beteiligung Triplan/TTP AG aber auch für die DEWB AG, die Bioenergy Healthcare GmbH und die Börsebius Fonds Gesellschaften. . 

 

Triplan/TTP AG Jahresumsatz 2019 rund 126 Millionen Euro

 

Die (neustrukturierte) Triplan/TTP GmbH inklusive der von der NNE A/S zugekauften Gesellschaften kommen für 2019 auf einen Jahresumsatz von rund 126 Millionen Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) liegt bei rund 9 Millionen Euro. Die ABAG hält hier eine nennenswerte Quote von einem Drittel.

 

Die Umstrukturierung der Triplan/TTP  ist das Ergebnis monatelanger harter und strategischer Arbeit. Meines Erachtens kann das für uns alle noch ein großer  Erfolg werden.  Eine Drittel-Beteiligung an einem Unternehmen, das im letzten Jahr rund 126 Millionen Euro Umsatz und ein EBITDA von rund 9 Millionen Euro erwirtschaftete, berechtigt hinsichtlich eines späteren Verkaufserlöses an der Gesellschaft zu einigen Hoffnungen. 

 

 

DEWB AG: Strategische Neupositionierung verläuft planmäßig

 

Die strategische Neupositionierung der DEBW AG verläuft weiter planmäßig. Als Ankeraktionär der Lloyd Fonds AG nimmt die DEWB eine wichtige Position in der Neupositionierung des Marktauftritts der Lloyd Fonds AG ein. 

 

Bioenergy Healthcare GmbH (beh) wächst weiter

 

Die beh hat  für 2018 mehr als zwei Millionen Euro Umsatzerlöse erwirtschaftet und ein Ergebnis von rund 400 TSD Euro erzielt. Auch für das Jahr 2019 wird ein positives Betriebsergebnis erwartet.

 

 

Börsebius-Fonds überschreiten Anfang 2020 die Marke von 70 Millionen Euro

 

Die Börsebius Fonds überschreiten Anfang 2020 die Marke von 70 Millionen Euro Fondsvolumen und haben im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt.

 

Sie als Gesellschafter bzw. ABAG Aktionär profitieren von den Börsebius Fonds dadurch, daß ein Teil der Fonds-Management-Fee über die Börsebius Gesellschaften an Sie als ABAG Aktionär zurückfließen kann.

 

 

Stundungsvereinbarungen waren strategisch richtig!

 

Sie mögen nach alledem bitte auch nachvollziehen, daß die damals getroffenen Stundungsvereinbarungen  zwischen dem Liquidator und dem Vorstand der ABAG AG strategisch weitsichtig waren.

 

Ohne die Stundungsvereinbarungen hätten die Gesellschafter mit deutlich geringeren Beteiligungserlösen rechnen müssen. Die möglichen Exiterlöse vor allem bei der Triplan/TTP, der DEWB AG und auch der Bioenergy Healthcare GmbH rechtfertigen die Stundungen sowohl zu Beginn als auch im nachträglich.

 

LensWista AG

 

Nochmals zur Insolvenz der LensWista AG. Der Investmentclub hat an die LensWista keine Darlehen ausgereicht. Das hätte er auch nicht gedurft. Allerdings ist bei LensWista selbst meines Erachtens nichts mehr zu erwarten. Ich persönlich habe meine eigenen 570.000 LensWista Aktien gedanklich abgeschrieben.

 

Meines Erachtens können Sie die Insolvenz der LensWista (noch) nicht steuerlich geltend machen. Das können Sie, glaube ich, erst , wenn die Stücke wertlos ausgebucht werden. Genaueres können Sie bitte von Ihrem Steuerberater erfahren. Wir dürfen Sie jedenfalls hier nicht beraten. Die Liste der Anschaffungskosten haben Sie bereits im Mai 2017 erhalten (Bericht über die steuerliche Betriebsprüfung). Falls Sie die Liste nochmal haben wollen, senden Sie uns bitte einfach eine Mail.

 

 

Achtung!Aktualisierung zum Thema LensWista im November 2019

 

In einigen Steuertipps und Finanzzeitschriften kursieren neuerdings Urteile, nach denen Verluste auch bei wertlos ausgebuchten Aktien steuerlich geltend gemacht werden könnten. Ich habe mir die im Steuertipp zitierten Urteile angesehen. .

 

Wie man den Urteilen entnehmen können, hat der BFH und das Finanzgericht Rheinland-Pfalz nicht festgestellt, dass die Verluste uneingeschränkt geltend gemacht werden können, sondern beide Gerichte haben (lediglich) festgestellt, dass sogenannte Ersatztatbestände existieren, die eine grundsätzliche Anerkennung des Verlustes rechtfertigen, obwohl keine Veräußerung stattgefunden hat.

 

Also:

 

Sofern Sie einen wirtschaftlichen Verlust aus einzelnen Vermögensanlagen erlitten haben, ist es dringend erforderlich, dass Sie die Geltendmachung dieses Verlustes mit Ihrem Steuerberater besprechen. Die steuerliche Rechtsprechung in diesem Bereich ist im Fluss und die Steuergerichte haben in den letzten zwei Jahren bereits festgestellt, dass verschiedenste Arten von Verlusten steuerlich geltend gemacht werden können, was die Finanzverwaltung bisher abgelehnt hatte. Auf der anderen Seite hat der Gesetzgeber die gesetzlichen Normen der Verlustverrechnung in den letzten Jahren dramatisch verschärft, so dass Verluste aus Wertpapiergeschäften grundsätzlich nur noch mit Gewinnen aus solchen Geschäften verrechnet werden können, wenn Einkünfte aus Kapitalvermögen vorliegen. Halten Sie die Beteiligung oder die Wertpapiere jedoch beispielhaft in einem Betriebsvermögen, so gelten andere Regeln.

 

All dies sollten Sie mit Ihrem persönlichen Steuerberater besprechen.

 

Der Steuerberater wird Ihnen sagen können, ob entstandene Verluste dann tatsächlich steuerlich wirksam geltend gemacht werden können, ich denke, das hängt von verschiedenen Einzelkonstellationen ab. Hier gibt es gesetzliche Restriktionen bis hin zu Subsidiarität der Einkünfte.

 

 

Wann werden die LensWista Aktien als wertlos ausgebucht und wie erfahren Sie das?

 

Das kann noch einige Zeit dauern und zwar bis vom Insolvenzverwalter das Verfahren amtlich abgeschlossen ist. Wir unterrichten Sie aber dann auf jeden Fall, wenn es soweit ist bzw. leiten von uns aus entsprechende Schritte ein.

 

Haftung als GbR-Gesellschafter?

  

Es gibt eine theoretische Haftung der GbR Gesellschafter. Die Gesellschafter haften persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Da die Gesellschaft aber keine Schulden hat, die durfte sie satzungsgemäß auch gar nicht machen, geht die  theoretische Haftung meines Erachtens ins Leere.

 

 

„Alte“ Vermögenübersicht zum Zeitpunkt der Realteilung 2014

 

Wenn Sie die „alte“ Vermögenübersicht zur Hand nehmen (sollten), beachten Sie bitte folgendes:

 

a)Die Spalte eingezahlte Beträge (also „Beitrag gesamt“) enthält noch die bereits an Sie übertragenen Fonds. Das heißt, Sie müssen bei den eingezahlten Beträgen bitte (und dringend) den Wert der Fonds abziehen!!! Das ist ungefähr ein Drittel des „Beitrags gesamt“.

 

Technisch war es uns nicht möglich (in der alten Vermögensübersicht) unter der Rubrik eingezahlte Beträge die Fonds abzuziehen, weil wir sie nicht verkauft, sondern „lediglich übertragen haben (also kein Geld geflossen ist).

 

b)In der Spalte „Vermögen“ ist die ABAG mit einem relativ hohen Anteil enthalten. Das zu einem Kurs von 5,50 Euro. Den mussten wir auch in der Vermögensübersicht nehmen, weil es ein amtlicher Kurs war. Wir haben die Gesellschafter aber in der Vergangenheit immer wieder und mehrfach darauf hingewiesen, daß wir diesen Kurs als zu hoch erachten.

 

Wir bitten Sie also, 2 x genau zu berücksichtigen, daß die Zahlen deutlich zu relativieren sind, also einmal die eingezahlten Beträge („Beitrag gesamt“) und zum anderen das ausgewiesene (zu hohe) Vermögen. Der eine oder andere Gesellschafter hat sich an dieser Stelle „reicher gerechnet“ als es in Wirklichkeit der Fall ist bzw. war.

 

 

Börsebius Bosses Follower Fund

 

Die Idee, die hinter dem – neuen - Fonds steckt, ist relativ eindeutig. Wir wollen damit Geld verdienen und zwar so, daß die ABAG zu einem möglichst frühen Zeitpunkt auch aus dieser Ertragsquelle Dividenden schöpfen kann. Ich selbst erhalte als Geschäftsführer der Börsebius Fonds GmbH (eine Gesellschaft der ABAG) keinerlei Entlohnung. Das ist mir auch nicht wichtig, sondern ich will meinen Teil dazu beitragen, daß Sie – auch wenn es noch dauert – noch zu einem einigermaßen erträglichen Vermögensverlauf kommen könne. Ich für meinen Teil werfe jedenfalls die Flinte nicht ins Korn, ganz im Gegenteil. Je mehr Volumen der Börsebius Bosses Follower Fund hat (das gilt natürlich auch für die beiden anderen Börsebius Fonds) desto schneller erreichen wir unsere Ertragsziele.  

 

Mit allen drei Fonds zusammen sind bei den Börsebius Fonds derzeit schon über 70 Millionen Euro Volumen „under Management“.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie auch zum Erfolg des Börsebius Bosses Follower Fund und der anderen Börsebius Fonds mit beitragen könnten, in welcher Form auch immer.  

 

Hinweis zu den Steuerzahlen

 

Sie haben in den letzten Tagen von uns die Steuerzahlen für das Jahr 2018 erhalten. Dort waren auch – geringe – Einkünfte zu versteuern. Etliche Gesellschafter haben uns gefragt, wie das sein könne, wo Ihnen in dem Jahr doch gar nichts zugeflossen ist.

 

Also: Wenn der Gesellschaft – also der GbR - Erträge zufließen, was in 2018 geschehen ist, werden die Erträge durch die GbR steuerlich angemeldet. Unabhängig davon, ob die Erträge in dem Jahr ausgeschüttet worden sind oder nicht. Es reicht der Zugang bei der GbR.

 

Das alles geschieht mit Wirkung für jeden einzelnen Gesellschafter, auch wenn diese in dem betreffenden Jahr keine Ausschüttungen erhalten haben. Wenn sie dann tatsächlich Ausschüttungen erhalten, fällt dafür dann keine Steuer für den einzelnen Gesellschafter an (da diese ja schon versteuert sind).

 

 

Börsebius Kolumne unter www.derboersebius.de

 

Falls Sie nicht schon den Börsebius Newsletter abonniert haben:

 

Der Börsebius Newsletter erfreut sich ständig steigender Nutzerzahlen. Jeden Mittwoch erscheint die Ihnen bekannte Börsebius Kolumne und jeden Freitag gibt es einen Wochenrückblick zu den Finanzmärkten. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Archiv und spannende Leserfeedbacks. Schauen Sie doch einfach unter www.derboersebius.de

 

 

Endgültige Abwicklung von Börsebius „alt“

 

Eine endgültige und abschließende Festlegung, wann und in welcher Höhe die gestundeten Forderungen jeweils quotal ausgezahlt werden, kann ich Ihnen leider nicht geben.

 

Das hängt vor allem mit der Entwicklung von Beteiligungsverkäufen bei der ABAG AG ab. Wir wollen bis Ende 2020 den Club „alt“ endgültig abgewickelt haben,

aber auch in den Zeiträumen davor schon Teil-Auszahlungen vornehmen, wenn möglich.

 

Es ist aber auch nicht auszuschließen, daß sich etwa der Triplan/TTP Verkauf erst etwas später als 2020 realisieren lässt. Wenn der Verkaufspreis „stimmt“ , sollte auch das akzeptabel sein.